Social Media im Tourismus: Das Netz der Transaktionen

«Facebook wird zum grössten Transaktionsnetz der Welt werden.» So beurteilt Andreas Stöckli, der General Manager des Radisson Blu in Frankfurt und Referent am 7. Social Media Gipfel, die Zukunft des blauen Sofas.

Andreas StöckliTrotz Eiseskälte trafen sich über 100 Social Media-Interessierte um halb acht Uhr morgens im Tibits an der Falkenstrasse. «Social Media im Tourismus» war das Thema und die Referenten zweier profilierter Player im Tourismus-Bereich bestritten das Programm.

Profilierte Marken
Lukas Hammer ist Director Sales & Marketing von Luzern Tourismus. Seine Organisation ist seit rund einem Jahr im Social Web unterwegs. Sein eindringlichster Rat für Organisationen, die sich auf den Dialog einlassen wollen, war eine professionelle Herangehensweise an das Thema. Für Luzern Tourismus stehen im Moment noch die Kommunikation von Image-Elementen im Vordergrund.

Von Like zu Buy
Andreas Stöckli aus dem Freiamt verantwortet als General Manager die Geschicke des Radisson Blu in Frankfurt. Dieses Business Hotel mit 428 Zimmern ist ebenfalls seit einiger Zeit bei Facebook & Co. aktiv. Noch ist die zahlenmässige Bedeutung von Social Networks klein. Ein Bruchteil der Besucher der Radisson-Website gelangen via Facebook oder Twitter dorthin. Stöckli gab sich aber überzeugt, dass der «Like»-Button in naher Zukunft zu einem «Buy»-Knopf werden wird: Soziale Netzwerke würden zu den grossen Transaktionsnetzen werden.

Bis im Frühling!
Am 6. April 2011 findet der nächste Social Media Gipfel in Zürich statt. Alle Infos dazu inklusive Newsletter-Abo finden sich auf der Website. Vielen Dank für das Interesse – wir haben uns gefreut!

Weitere Berichte:
» Samuel Raymann im Blog von Amazee Labs
» Dominik Allemann drüben im Bernetblog

 

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6 Kommentare

  1. Gabrielle sagt:

    Tönt wie wenn die Schleichwerbung für FB gemacht haben..JA, FB ist gross und hat eine grosse Bandbreite an potenziellen Kunden… aber wahrscheinlich ist es genauso wie z.B. MSN ein vorübergehender Trend, der vergehen wird. Irgendein fortschrittlicheres Konzept wird auftauchen und dies wird der Untergang von FB sein.

  2. Thomas Mauch sagt:

    Hallo Gabrielle, danke für den Kommentar.

    Ich glaube eher nicht, dass die beiden Referenten ein Interesse haben, für Facebook Schleichwerbung zu machen. Die Vorträge am Social Media-Gipfel haben den Zweck, Einblick in die Aktivitäten von Unternehmen und Organisationen im Social Media-Bereich zu haben – Werkstattbesuche sozusagen. Und FB scheint zur Zeit ein Thema zu sein, dass viele Unternehmen beschäftigt. Wie sich die Sache entwickelt, ist schwierig vorherzusagen – vollständig verschwinden wird es wohl nicht mehr, ob es nun Facebook oder sonstwie heisst. Es bleibt spannend!

  3. Die These könnte richtig sein ;-) Wichtig scheint, dass die Menschen vor Ort (oder sonst wo), die relevante und somit aktuelle Informationen haben eine Möglichkeit bekommen, diese zu publizieren. Und das in Kanälen, wo die Menschen erreicht werden, die diese Information interessiert. Nur Hotels buchen und “Image” ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Lokale Informationen sind wichtig. Und die sind noch viel zu selten in guter Qualität zu bekommen. Oder?
    Viele Grüße
    Markus Sommer

  4. Peter Schott sagt:

    Danke für den guten Beitrag.

  5. Thomas Mauch sagt:

    @Markus: War gerade am Wochenende für zwei Tage in Lugano. Ortsbezogene Informationen im Web via iPhone waren da Gold wert, um ein Restaurant auszusuchen. Aber es ist richtig: Das Gelbe vom Ei ist es noch nicht – der potenzielle Nutzen wäre wohl riesig.

  6. Thomas Mauch sagt:

    Social Media im Tourismus: Das Netz der Transaktionen

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