Wenn man über Content im Allgemeinen spricht, muss man vor allem auch über Video im Speziellen sprechen. Screencasts sind dabei eine gute Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen. Dazu gibt es im Wesentlichen drei Wege.
Bei einem Screencast werden u.a. Websites oder Anwendungen erklärt und vorgeführt, in dem man für die Zuschauer den eigenen Bildschirminhalt abfilmt. Dafür gibt es kostenlose und kostenpflichtige Programme, die sich in ihren Möglichkeiten und Anwendungsfeldern unterscheiden.
Aber wozu sollte man überhaupt einen Screencast aufnehmen? Hier drei Beispiele:
1. Das Introvideo
Über einen Screencast kann man beispielsweise neuen Nutzern einer Website oder eines Onlinedienstes einen ersten Überblick über die Funktionen geben – idealerweise mit einer Aufforderungen zur Aktivität am Ende. Solche Einführungsvideos sind in der Regel sehr kurz, auf jeden Fall nicht länger als zweieinhalb Minuten, eher in Richtung eine Minute. Man muss sich hier als Macher somit sehr kurz fassen und aufs Wesentliche beschränken. Solche Screencasts eignen sich auch für eine Vorschaltseite bei einem noch nicht öffentlichen Dienst.
2. Das Erklärvideo
Hat man einen komplexen Webdienst oder eine umfangreiche Software, können Screencasts eine große Hilfe sein, den Einstieg erleichtern und das Anfrageaufkommen für den Support minimieren. Das bietet sich auch an, wenn wichtige und umfangreiche neue Funktionen hinzukommen, die man seinen Nutzern auf jeden Fall nahebringen möchte. Im Video sind Handgriffe und Arbeitsabläufe oftmals deutlich schneller und einfacher erklärt, als in einem entsprechenden Text.
3. Das Tutorial
Will man sich in einem bestimmten Themenbereich profilieren und bekannt machen, sind Screencasts in Form von How-tos eine ausgezeichnete Möglichkeit. Viele Nutzer schauen sich lieber ein Video an als einen Artikel zu lesen. Nicht umsonst ist YouTube die zweitgrößte Suchmaschine der Welt nach Google. Bietet man solche Tutorials an, stehen die eigenen Produkte und Angebote eher im Hintergrund. Man setzt statt dessen darauf, dass der eigene Screencast so gefragt und so gut gemacht ist, dass er sich möglichst weit verbreitet und so ein großes Publikum erreicht. Über Einblendungen zu Beginn oder zum Schluss kann man dennoch auf sich aufmerksam machen.
Kostenloser PDF-Download «Screencasting für Einsteiger»
Damit solche Screencasts ihren Zweck erfüllen, die Zuschauer begeistern und möglichst oft gesehen werden, braucht es einige Tipps und Tricks. Gemeinsam mit Sebastian Schürmanns und Andreas Zeitler habe ich kürzlich ein Special «Screencasting für Einsteiger» veröffentlicht. Es besteht aus acht Artikeln, zwei Videos sowie einem kostenlosen PDF-Download, der alle Beiträge enthält. Hier erfährt man, wie man einen Screencast am besten plant und umsetzt, wie man eine gute Akustik erreicht oder wie man sein Publikum auf YouTube erreicht.
Hier findet sich das Inhaltsverzeichnis des Specials «Screencasting für Einsteiger».

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