RSS für das persönliche Wissensmanagement nutzen

RSS-Feeds sind für mich im Job eine dankbare Sache. Ich muss nämlich das Internet nicht nach Änderungen oder Neuigkeiten in meinem Bereich abgrasen – die Informationen kommen zu mir.

RSS-Feeds? Überall sind die kleinen orangen Icons zu sehen, aber die Wenigsten wissen wirklich, was sie bedeuten und was sie können. Meines Erachtens sind RSS Feeds eine der am meisten unterschätzen Web-Technologien.

Feed IconRSS ist die Abkürzung für Really Simple Syndication. Hat man einen solchen RSS-Feed abonniert, funktioniert es ähnlich wie bei einem Zeitungs-Abonnement. Sobald neue Inhalte publiziert werden, wird der Artikel in den Feed gepusht. Der Vorteil für den Leser ist einfach. Er muss seine Lieblingswebseiten nicht jeden Tag ansurfen und nachsehen, ob neue Artikel erschienen sind. Der RSS-Feed bringt die neusten Artikel direkt zum Leser.

Immer wieder höre ich, dass RSS tot sei. Ein veraltetes Format. «Das nutzt doch niemand mehr». Falsch, behaupte ich. Ich selber habe über 130 Blogs abonniert, die ich tagtäglich lese (ich versuche es zumindest). Darunter sind vor allem fachspezifische Blogs, die mich bei der Arbeit weiterbringen und die mir Inputs zu neuen Trends liefern. Für mich als Frontend-Entwickler ist das ein dankbarer Service. Denn der Stand der Technik ändert fast im Jahrestakt. Durch RSS-Feeds bleibe ich aber stets auf dem aktuellsten Stand und bin über Änderungen informiert. Feeds sind aber auch ein gutes Mittel für Unternehmen um Monitoring zu betreiben. Sowohl was über den eigenen Brand geschrieben wird, als auch um zu beobachten was die Mitbewerber gerade bewegt.

Aber wie kann man ganz einfach solche Feeds lesen? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Ich stelle hier verschiedene Tools und Wege vor, sie zu nutzen. » mehr

HTML5 und Formulare – Tipps und Tricks

HTML5 bringt einige Änderungen mit sich. Für diesen Blogpost haben wir uns mit Neuerungen im Bereich der Webformulare beschäftigt.

Ob HTML5 nun kommt, oder nicht, oder ein bisschen haben wir vor einiger Zeit schon diskutiert. Mehr und mehr trifft man auf «grosse» Websites, die vollständig auf HTML5 setzen – etwa die neue Website der NZZ. Der neue Standard verbreitet, die definitive Empfehlung der W3C wird für 2014 erwartet. Für diesen Artikel habe ich mir einige Neuerungen vorgenommen, die Formulare betreffen. Wie schon vor einigen Monaten erwähnt: Viele der HTML5-Innovationen funktionieren nicht in allen Browsern; die nachfolgenden Formular-Features etwa laufen im Internet Explorer nicht.

Neu ist es möglich, einen Platzhalter in input-Feldern zu definieren. Der Platzhalter verschwindet, sobald der User den Cursor in das Feld setzt – vorbei sind die Zeiten, in denen das mit JavaScript umgesetzt werden musste. » mehr

Responsive Design: Mein prokomReport-Artikel zum Download

Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets sind in. Für Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, für jedes Device ein passendes Webangebot bereitzustellen. Responsive Design ist eine Lösung dafür.

Apple hat alleine im Jahr 2011 ungefähr so viele mobile Geräte – also iPhones, iPods und iPads – verkauft, wie Personal Computer im Zeitraum von 1976 bis 1995. Und Amazon setzte im Jahr 2010 eine Milliarde US-Dollar mit Verkäufen um, die von einem mobilen Gerät aus getätigt wurden. Die Optimierung der Website-Darstellungen wird deshalb für Online-Anbieter je länger je mehr zur Pflicht.
Für den prokomREPORT durfte ich einen knapp zweiseitigen Artikel über Responsive Design schreiben. In Absprache mit dem Verleger des Magazines dürfen wir hier das PDF zum Artikel kostenlos zur Verfügung stellen.

Wer mag, darf sich auch ein gedrucktes Exemplar in unserem neuen Büro an der Badenerstrasse 141 in Zürich abholen. “Es hät solangs hät.”

Responsive Design: Bereit für die mobile Revolution

Immer mehr Menschen gelangen via Smartphones oder Tablets ins Netz: 2011 nutzen 1,4 Mio Schweizer täglich oder fast täglich ein Smartphone, um im Web zu surfen. Ist Ihre Website bereit dafür?

Die Nutzerzahlen im mobilen Web explodieren. Zu den Smartphone-Surfern kommen noch die Tablet-Nutzer dazu. Ihre Zahl hat sich 2011 auf 300’000 verfünffacht. Für Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, die eigene Webseite für die neuen Endgeräte zu optimieren.

Responsive Design ist eine Entwicklung, die diesem Trend Rechnung trägt. Damit lassen sich Websites bauen, die auf jedem Endgerät optimal aussehen. Eine Browserweiche, die das jeweilige Endgerät erkennt und unterschiedliche HTML-Anweisungen ausliefert, ist nicht mehr nötig. Der Nachteil: Ältere Browser wie der Internet Explorer 7 und 8 kommen nicht mit Responsive Design zurecht.

Für Carpathia, ein Beratungsunternehmen, haben wir vor kurzem eine neue Website in Responsive Design realisiert. » mehr

1. WordPress Meetup in Zürich

WordPress ist eines der am meisten verbreiteten Content Management Systeme der Welt – auch wir bei Blogwerk arbeiten viel damit. Am ersten WordPress Meetup in Zürich traf sich diese Woche die Schweizer WP Community.

Gestern Abend fand sich im Café Gloria an der Josefstrasse eine bunt gemischte Truppe zum 1. WordPress Meetup in Zürich ein. Die Location war vermutlich nicht ganz zufällig ausgewählt – in wenigen Jahren wird sie in Web-Kreisen Legendenstatus geniessen: Als Teil der Developer-Gemeinschaft Made@Gloria hat hier etwa Silvio Rizzi seine überaus beliebte und erfolgreiche RSS App Reeder entwickelt. .Mit dabei waren Blogger, die WordPress einsetzen und Entwickler und Programmierer, die ihre Brötchen mit Umsetzungsprojekten auf der Basis von WordPress verdienen. Für mich waren die Gespräche mit den andern Berufsleuten besonders wertvoll. Denn es gibt immer wieder und an jeder Ecke noch ein Quäntchen an Effizienz rauszuholen.

Auch einen besonders mutigen Menschen hatte es darunter. Michael Schmid alias @schnitzel begab sich als Drupal-Prophet in die Höhle des Löwen.

Unter dem Strich ein guter Event, bei dem man ordentlich netzwerken und sich austauschen konnte. Was ich noch cool gefunden hätte: eine kurze Session von 15 Minuten über ein bestimmtes WordPress-Thema. Ansonsten: mehr davon.

 
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