Facebook-Wettbewerbe: Zwei simple Gebote

Facebook ist riesig, Facebook kostet nichts – und alle möchten gerne viele Facebook-Fans. Wettbewerbe bieten sich an, um die Fanzahl schnell zu erhöhen und so ein grösseres Publikum aufzubauen. Aber: Vieles, was so einfach aussieht, ist auf Facebook gar nicht erlaubt. Wir zeigen, was man nicht darf und was man muss bei einer Facebook-Promotion.

Es geht nicht so recht vorwärts mit Facebook, denkt sich Hanna Ryffel. 23 Fans erst hatten auf ihrer Facebook-Seite den «Gefällt mir»-Knopf gedrückt. Zu wenig, nach Hannas Geschmack. Darum macht Hanna folgendes. Sie schreibt einen Eintrag auf der Pinnwand, die ja neuerdings Chronik heisst und sagt: «Ich verlose ein iPad. Wie? Ganz einfach! Teile einfach diesen Beitrag mit deinen Freunden. Unter allen, die diesen Beitrag teilen, verlose ich am Ende der Woche eines dieser schönen Apple-Geräte.»

Zum Eintrag verwendet sie ein witziges Bild mit einem Baby und einem iPad, und ab geht die Post. » mehr

13. Social Media Gipfel: Städte organisieren die «Normalität»

Konsequent als Duell ausgelegt war der 13. Social Media Gipfel: St. Gallen versus Luzern hiess es in der Ausschreibung. Dabei eint die beiden Städte mehr als sie trennt: Sie haben erkannt, dass sie im Internet selbst eine Öffentlichkeit schaffen können – und in dieser einen Dialog führen können.

Die Referenten: Roman Kohler (St. Gallen) und Martin Bunjes (Luzern)

Martin Bunjes hatte am Anfang nicht einfach: Als das Pilotprojekt Social Media gestartet werden sollte, hatte der Kanton in der Verwaltung gerade Facebook gesperrt und es bestanden einige Vorbehalte. Als Stabschef des Stadtpräsidenten wusste er jedoch, wo er den Hebel ansetzen musste, um diese Vorbehalte abzubauen: Zu viele Ressourcen nötig, eine Schwemme an negativem Feedback, Kontrollverlust und «das ist doch nur ein Hype». Heute setzt die Stadt Luzern 20 Stellenprozent für die Kommunikation ein, verteilt auf verschiedene Köpfe: Die einzelnen Abteilungen, die Kommunikationsstelle und die «Webmistress». Dafür mussten und müssen Leute ausgebildet werden. Fragen werden mittlerweile im Vieraugenprinzip beantwortet, um zu starkes persönliches Involvement zu minimieren. Meinungsäusserungen werden auch einfach mal stehen gelassen: «Man muss nicht alles beantworten», meint Bunjes.
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Social Media für KMU: Die eigene Stimme in der digitalen Welt

Es wird Frühling, auch in den Bergen. Umso mehr hat es Thomas und mich gefreut, dass wir letzte Woche beim jährlichen Treffen der Absolventen des Intensivstudiums KMU der Universität St. Gallen unsere Sicht auf das Thema Social Media präsentieren durften – bei strahlendem Sonnenschein und mit Sicht auf immer noch verschneite Berge.

Foto/Copyright: Christoph Sonderegger, St. Gallen. Bezugsquelle: Pontresina Tourismus.

Auf einen Hinweis hin schreiben wir jetzt nicht «Social Media ist in aller Munde». Trotzdem: Das Thema bewegt weiterhin. Zusammen mit Thomas Mauch habe ich in Pontresina versucht, eine Auslegeordnung zu machen.

In der Diskussion haben die anwesenden KMU-Unternehmer verschiedene Bedenken geäussert:

  • Am wichtigsten dabei wohl: Das Ressourcenproblem. Unternehmer sind zeitlich stark eingebunden, erfüllen oft verschiedenste Funktionen in ihrem Unternehmen. Dabei bleibt keine Zeit für ein persönliches Engagement in Social Media.
  • Um auf das Ressourcenproblem eine Antwort zu finden, müssten Social Media ein überzeugendes Argument bieten, was ein Engagement dem Unternehmen letzten Endes bringt. Die Effizienz von Social Media zu messen, ist immer noch schwierig; zu antworten, Social Media sei auch eine Überzeugungssache reicht meistens nicht aus.
  • Ebenfalls geäussert wurde das Problem der «Informationsüberflutung»: Es sei schon jetzt mit E-Mail und eventuell noch Facebook eine recht unübersichtliche Welt, die noch unübersichtlicher werde. Es ist ein Gefühl der Überforderung da, mit all dem, was im Moment im Internet passiert.

Wir haben versucht, auf diese Argumente eine Antwort zu finden. Unsere Kernbotschaften sind: » mehr

Privatsphäre und Datenschutz im Internet

Für ein Treffen des Schweizer Dialogs habe ich verschiedene Problemfelder rund um Privatsphäre und Datenschutz im Internet zusammengetragen. Es läuft alles auf die Frage heraus: Wie stärken wir die «Informationelle Selbstbestimmung»?

Ich gebe es gerne zu: Mich haben zwar die Diskussionen rund um Privatsphäre und Datenschutz im Internet immer irgendwie interessiert, aber nie wirklich gepackt. Die meisten Diskussionen waren mir zu abstrakt und zu weit weg von meinem täglichen Internet-Leben. Timo Meynhardt von der Universität St. Gallen hat mich dann angefragt, ob wir von Blogwerk nicht einmal unsere Sicht auf das Thema an einem Treffen des Schweizer Dialogs darlegen können. Das habe ich getan, und wie es bei uns Brauch ist, schreiben wir solche Sachen dann immer auch noch ins Internet. » mehr

Philip und Mathias im WordPress Magazin

Wir geben es gerne zu: Wir sind immer geschmeichelt, wenn jemand unsere Meinung hören will. Und wenn wir eine Interviewanfrage erhalten, zögern wir nicht lange. Deswegen haben Philip und ich Pascal Birchler vom WordPress Magazin Red und Antwort gestanden.

Herausgekommen ist eine schöne Übersicht darüber, wo Blogwerk gerade steht und wo wir glauben, dass sich Blogs und Social Media in Zukunft hinbewegen werden.

Das Interview ist leider etwas unzugänglich in einem PDF versteckt. Und darum sagen wir jetzt noch den Satz, den wir für Inhalte im Netz nicht so gerne sagen: «Einfach bis Seite 22 scrollen, da fängt das Interview an.»

» Das WordPress Magazin #7 (PDF)