Corporate Blogs: Kostenlose Bilder unter Creative Commons-Lizenz finden

Mit zwei einfachen Tricks lassen sich bei Google und Flickr Bilder finden, die man unter Creative Commons für den eigenen Blog nutzen kann.

Viele private und professionelle Fotografen publizieren ihre Bilder im Web unter einer Creative Commons-Lizenz. Je nach Lizenz lassen sich die Bilder für eine kommerzielle Verwendung nutzen – zum Beispiel für einen Unternehmensblog. Im Web finden sich grosse und kleine Fotoplattformen. Ich beschränke mich hier auf die beiden grössten – und die Hinweise, wie man bei Google und Flickr Bilder findet, die unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurden.

Google Bildersuche

Vor einigen Wochen hat Google die Bildersuche um ein kleines, aber sehr nützliches Feature erweitert. Unter Suchoptionen finde ich neu die Möglichkeit, nach Nutzungsrechten zu filtern. «Zur Wiederverwendung gekennzeichnet» schliesst die kommerzielle Nutzung mit ein, «Zur Wiederverwendung und Veränderung gekennzeichnet» heisst, ich darf die Bilder zusätzlich bearbeiten. Private Blogs dürfen die Bilder verwenden, die mit «Zur nicht kommerziellen Wiederverwendung» ausgezeichnet sind. » mehr

Pub’n'Pub: Publishing-Stammtisch am 20. März bei Blogwerk

Wir freuen uns, Gastgeber für den kommenden Pub’n'Pub-Stammtisch vom 20. März in Zürich zu sein. Die von Leander Wattig initiierte Publishing-Stammtischreihe in Deutschland, Österreich und der Schweiz will die Leute vor Ort noch stärker vernetzen.

Andreas von Gunten von buch & netz organisiert die «Zürcher Edition» und lädt zum dritten Anlass ein: «Social Media für Buchverlage» ist das Thema. Wir von Blogwerk stellen kurz die wichtigsten Punkte aus unserem gleichnamigen Whitepaper vor, anschliessend sollen in lockerer Runde vor allem über eigene Erfahrungen diskutiert werden: Was können wir voneinander lernen?

Wir stellen die Küche zur Verfügung und organisieren Bier und Chips – Ideen, Erfahrungen und Fragen bringt ihr mit. Anmelden kann man sich hier auf der Facebook-Veranstaltungsseite, die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Wir freuen uns!

» Anmelden auf der Facebook-Veranstaltungsseite
» Pub’n'Pub-Website pub'n'pub

Getty Images: Kostenlos ist nicht gratis, und weshalb man die Nutzungsbedingungen für einmal lesen sollte

Getty Images hat 35 Millionen Bilder zur kostenlosen Nutzung freigegeben. Kann ich damit nun die Artikel in meinem Corporate Blog illustrieren? Nein, die kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt. Kann ich die Fotos in meinem privaten Blog verwenden? Das ist erlaubt – aber nicht unproblematisch.

Getty ist in den Nutzungsbedingungen deutlich:

Nicht gestattet ist die Verwendung eingebetteter Getty Images-Inhalte: (a) für jegliche gewerbliche bzw. geschäftliche Zwecke (z. B. in Werbung, Marketing oder zum Verkauf von Waren)…

Damit ist klar, dass Corporate Blogs nicht auf das Stockmaterial von Getty Images zurückgreifen dürfen. Privat betriebene Blogs können ihre Artikel damit illustrieren – nach Meinung von Thomas Schwenke sogar, wenn sie ihren Blogs z.B. mit Google Ads monetarisieren oder als Freiberufler bloggen (wobei es dazu unterschiedliche Statements und Meinungen von Getty Images gibt). » mehr

Corporate Blogs: Wie viele Artikel muss ich publizieren?

Bloggen ist ein Marathon, kein Sprint. Also muss man seine Kräfte einteilen. Einige Hinweise zu der Frage, wie viele Artikel auf einem Corporate Blog veröffentlicht werden sollen.

Caspar Lösche hat auf Twitter eine Frage aufgeworfen, die wir oft hören: Wie viele Artikel soll oder muss man auf einem Corporate Blog publizieren? Ich habe eine kurze und eine lange Antwort darauf. Die kurze: Für einen Corporate Blog würde ich mindestens einen Artikel pro Woche vorsehen. So macht der Blog immer einen aktuellen Eindruck.

» mehr

Social-Media-Dienste verschaffen Nutzern einen Gewinn von jährlich 170 Milliarden Euro

Jacques Bughin und James Manyika gehen drüben bei McKinsey einer interessanten Frage nach: Was ist der Profit, den wir alle aus kostenlosen Webservices und Social-Media-Plattformen ziehen? Ihre Antwort: Netto 170 Milliarden Euro pro Jahr.

Dafür haben sie in einer Studie mit Umfragen und Analysen versucht festzustellen, wie viel wir für die Dienste von Google, Facebook oder Twitter bezahlen würden. Ihre Schätzung liegt für 2013 bei 250 Milliarden Euro. Dem gegenüber stellen sie die Kosten: Die Informationen, die wir diesen Plattformen überlassen und die Kosten der Risiken für unsere Privatsphäre. Diese Kosten beziffern sie mit 80 Milliarden und gelangen so zu einem Überschuss zu Gunsten der Nutzer von 170 Milliarden. Ohne die genauen Grundlagen der Studie zu kennen, können wir davon ausgehen, dass ein grosser Raum für Schätzfehler bleibt. Nichtsdestotrotz: Das Gedankenspiel bietet eine Perspektive, um einige Fragen rund um diese Services zu durchleuchten.

» mehr