Facebook Apps zu Fanseiten hinzufügen

Webentwickler haben seit kurzem etwas mehr Arbeit, wenn sie Apps zu Facebook Fanseiten hinzufügen wollen. Ein kleiner Generator hilft, diese Schritte zu automatisieren.

Wer als Webentwickler mit der API oder mit Apps von Facebook arbeitet, kennt es vielleicht. Plötzlich ist nicht mehr viel wie vorher. Funktionen sind nicht mehr da, wo sie einmal waren oder sie werden gänzlich abgeschaltet. Man muss Facebook aber ein Kränzchen binden, dies wird jeweils angekündet, respektive im Developer Blog dokumentiert.

Einer solchen Änderung sind auch die Facebook App Profile Pages zum Opfer gefallen.

Denn davor konnten Apps dank diesen Facebook App Profile Pages mit einer Leichtigkeit zu Fanseiten hinzugefügt werden. Mit dem neu beschriebenen Weg im Developer Blog muss man sich allerdings jedes Mal einen Link zusammenschustern. Dieser Weg ist aus meiner Sicht etwas kompliziert beschrieben, obwohl er relativ einfach wäre – wenn man es dann einmal begriffen hat. » mehr

Ab 2012 gilt die Impressumspflicht für Webangebote

Muss ich mich auf meiner Website zu erkennen geben und meine Identität transparent machen? Ja, mit der kommenden Impressumspflicht brauchen alle Webangebote klare Angaben über den Anbieter und dazugehörige Kontaktadressen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

In der Schweiz gibt es bislang keine generelle Impressumspflicht für Websites, wie man sie beispielsweise in Deutschland als Anbieterkennzeichnung kennt. Lediglich für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften gilt eine ausdrückliche Impressumspflicht. Andere Publikationen – auch Websites – unterliegen bloss einer Auskunftspflicht auf Anfrage hin.

Für Unternehmen und Unternehmer, die im Handelsregister eingetragen sind, besteht eine gesetzliche Firmen- und Namensgebrauchspflicht, nicht aber eine Impressumspflicht. Im Recht des unlauteren Wettbewerbs sind irreführende Angaben untersagt, doch besteht keine Verpflichtung zu Angaben über die eigene Identität.

Auch ohne Impressumspflicht ist ein Impressum mit Angaben zur eigenen Identität für Website-Anbieter empfehlenswert. Transparente Kontaktadressen erlauben in vielen Fällen, Probleme im direkten Kontakt zu lösen anstatt kostspielig und zeitraubend den Rechtsweg beschreiten zu müssen. Für Websites, die sich an Benutzer in der Europäischen Union richten, ist ein Impressum üblicherweise heute bereits notwendig. » mehr

Kollaborative Tools: Unser Arbeitswerkzeug bei Blogwerk

Um es gleich vorwegzunehmen: Auch wenn wir bei Blogwerk am liebsten ohne Papier arbeiten, ganz ohne Briefmarken und Ordner kommen wir nicht aus, gerade in der Kommunikation nach aussen. Das meiste läuft bei uns aber – wie könnte es anders sein – über’s Bildschirmfenster.

Das ist auch nötig bei einer Redaktion, die sich über drei Länder verteilt und die mehrheitlich nicht in Zürich sitzt. Wir müssen die Zusammenarbeit mit freien Autoren koordinieren, brauchen Möglichkeiten zum gemeinsamen Bearbeiten von Texten und müssen aktuell Inforessourcen zur Verfügung stellen. Auch mit E-Mail kommt man da nicht weit.
Es geht also um Kommunikation, Koordination und Dokumentation. Welche Werkzeuge setzen wir ein? Hier unser Fuhrpark: » mehr

WordPress: Mit Tempo zur besseren Website II/II


Im zweiten Teil des WordPress-Artikels geht es um den richtigen Einsatz von Plugins und den optimalen Einbau der Like-Box oder Tweet-Buttons.

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 25 des t3n-Magazins vom 31. August 2011 erschienen. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung von t3n in zwei Teilen.

Langsame Plug-ins
Oft ist für ein lahmende WordPress-Installation ein Plug-in verantwortlich: Der Autor hat nicht über die Performanceimplikationen seines Codes nachgedacht, und auf seinem kleinen Blog fielen die Probleme nicht auf. Es gibt kein Patentrezept, um solche Plug-ins bereits vor der Installation zu erkennen; trotzdem lässt sich mit zwei Regeln ein bisschen Zeit sparen und mit gutem Codeverständnis schon manches Problem frühzeitig erkennen:

  • Es sollten nicht bei jedem Aufruf des Plug-ins/der Webseite Schreiboperationen auf der Datenbank durchgeführt werden. Das ist oft der Fall bei schlecht geschriebenen Statistik-Plug-ins, die jeden Aufruf in der Datenbank mitschreiben. MySQL ist vor allem auf Leseoperationen optimiert. Schreibzugriffe sind vergleichsweise langsam, erzeugen viel Last, und wirken deswegen als Bremse, wenn sie bei jedem Seitenaufruf stattfinden.
  • Der Code für die Administration des Plug-ins sollte in eine eigenen Datei ausgelagert werden. PHP ohne «Op-Code-Cache» liest bei jedem Aufruf alle PHP-Dateien neu ein und führt den Code sequentiell aus. Bei den meisten Aufrufen der Webseite wird der Code für die Administration nicht benötigt – warum sollte er also geladen werden?

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WordPress: Mit Tempo zur besseren Website I/II


Das CMS WordPress wird längst für weit mehr als nur Blogs verwendet. Allerdings ist es auf dem Server ressourcenhungrig – und eine schnelle Seitenauslieferung ist inzwischen sogar ein Kriterium für die Suchmaschinenplatzierung einer Website. Mit einigen WordPress-Expertentipps kann man das System optimieren und beschleunigen.

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 25 des t3n-Magazins vom 31. August 2011 erschienen. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung von t3n in zwei Teilen.

Die Darstellungsgeschwindigkeit einer Webseite ist ein Erfolgsfaktor: Eine Grosszahl der Besucher gelangen via Suchmaschinen auf die Site – Google und co. berücksichtigen im Ranking-Algorithmus inzwischen aber auch die Auslieferungsgeschwindigkeit der Webseite. Ihr Argument: Langsame Websites sind schlecht gepflegt und bieten eine mangelhafte User-Experience.

WordPress ist bereits in der Grundeinstellung relativ langsam und generiert mit jedem Seitenaufruf viel Last auf dem Server. Allerdings bietet das Blog-CMS viele Optimierungsmöglichkeiten und lässt sich durch Plug-Ins leicht beschleunigen.
Ein Blick auf den Tacho: » mehr