Personalisierung über Facebook: Webangebote verschlafen ihre Möglichkeiten

Facebooks Plattform ist viel mehr als nur ein Loginsystem. Viele Dienste und Websites könnten damit personalisierte Inhalte anbieten. Doch kaum jemand nutzt diese Möglichkeit.

Von Manuel Reinhard

Warum machen wir uns eigentlich Sorgen, unsere Daten bei Facebook zu hinterlegen? Denn obwohl diese dort für Drittdienste zur Verfügung stehen, will sie niemand nutzen.

So scheint es auf jeden Fall, wenn man vergleicht, welche Möglichkeit die Graph API von Facebook bietet und wie wenig davon in der Praxis genutzt wird. Mit Facebooks Schnittstelle ist viel mehr möglich, als bloße Logins per Facebook und vielleicht noch das automatische Erstellen von Posts in der Timeline. Über die API können nämlich von jedem Nutzer, der sich auf einer Drittseite via Facebook einloggt, die Freundesliste, favorisierte Musik, Filme und Bücher, Event-Zusagen, Likes von Facebook-Seiten und vieles mehr abgefragt werden. Dies bietet ein nahezu endloses Potential von Anwendungsszenarien, um Inhalte gemäß den Vorlieben des Users und auch den Aktivitäten seiner Freunde zu personalisieren. Nur angewendet wird diese Datenmenge kaum irgendwo.

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In eigener Sache: Business Advertising übernimmt Vermarktung von netzwertig.com.

Der Online-Fachmagazin-Vermarkter Business Advertising übernimmt die Vermarktung von netzwertig.com. Für uns heisst das: wir können unsere Ressourcen auf unser Kerngeschäft konzentrieren: Bloggen.

Ab Mitte April übernimmt Business Advertising die Vermarktung von netzwertig.com. Business Advertising ist spezialisiert auf die Vermarktung von Online-Fachmagazinen, darunter t3n, Förderland, Finance oder Legal Tribune. Dank dieser Zusammenarbeit können wir bei Blogwerk uns voll darauf konzentrieren, gute Inhalte zu produzieren und die redaktionelle Entwicklung von netzwertig.com voranzutreiben; denn wir wissen, mit Business Advertising kümmert sich ein erfahrener Partner um die Vermarktung.

Für unsere Leser ändert sich vordergründig fast nichts. Um Standardwerbemittel auf netzwertig.com einbinden zu können, haben wir das Layout leicht modifizieren müssen, es ist nun links angeschlagen. Natürlich wird es auch mehr Werbung zu sehen geben. Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber sicher längerfristig erkennbar wird sein, dass wir die Mehreinnahmen aus dieser Kooperation in unser Kerngeschäft investieren: Recherchieren und Schreiben.

Die neuen Mediadaten von netzwertig.com gibt es ab sofort bei Business Advertising.

Barbara Hess neu bei Blogwerk

Wir freuen uns: Seit dem 1. Februar 2012 ist Barbara Hess neue leitende Redakteurin bei fokussiert.com.

Mit Barbara konnten wir eine weitere professionelle Fotografin für fokussiert.com gewinnen. Barbara begann ihre Fotokarriere mit einer Ausbildung zur Fotografin in der analogen Welt und konnte ihr Wissen stets durch fortschrittliche Arbeitgeber u.a. im Bereich der digitalen Bildbearbeitung und -manipulation wie als Produktionsleiterin für Modestrecken erweitern.

Bei Blogwerk wird sie sich um die Redaktion von fokussiert.com kümmern. Weiterhin wird Barbara als selbständige People- und Werbefotografin sowie Kursleiterin im Bereich Fotografie tätig und in der Freizeit mit ihrer Polaroidkamera unterwegs sein. Herzlich Willkommen!

In eigener Sache: Für die Meinungsfreiheit im Internet

Heute protestieren Websites wie Wikipedia oder Reddit mit einem «Blackout» gegen Gesetzesvorhaben, die grundlegende Funktionsweisen des Internets bedrohen können.

Mit den zwei Gesetzesinitiativen Stop Online Piracy Act (SOPA) und Protect IP Act (PIPA) versuchen Kräfte innerhalb der USA, dem Missbrauch urheberrechtlich geschützter Inhalte im Netz endgültig einen Riegel vorzuschieben. Erreicht werden soll dies nach den Vorstellungen der Befürworter, indem das US-Justizministerium sowie Urheberrechtsinhaber unterschiedliche, weitreichende Massnahmen beinhaltende Verfügungen gegen die Betreiber von Websites beantragen können, auf denen ihrer Ansicht nach Urheberrechtsverstöße vorkommen. Auch sollen Suchmaschinen entsprechende Links blockieren, während Internet-Provider in die Pflicht genommen werden, durch Eingriffe in das Adresssystem des Internets den Zugriff auf “Schurkenseiten” zu verhindern, ohne dass die betroffenen Angebote die Möglichkeit bekommen, vor Gericht angehört zu werden.

Am heutigen Mittwoch protestieren Anhänger eines nicht zensierten Internets weltweit gegen das Gesetzesvorhaben. SOPA und PIPA laufen darauf hinaus, dass eine kleine Interessengruppe auf nicht verhältnismäßige Art und Weise die Aktivitäten von hunderten Millionen von Menschen, von Organisationen und Unternehmen im Internet quasi nach Belieben einschränken kann und damit einen umfassenden Kollateralschaden zur Durchsetzung der eigenen Interesse in Kauf nimmt. Das betrifft auch uns in Europa: Websites ausserhalb der US-amerikanischen Jurisdiktion würden SOPA genau so zu spüren bekommen.

Die englischsprachige Seite von Wikipedia geht heute wie diverse andere Angebote 24 Stunden lang offline, um gegen eine “zerstörerische Gesetzgebung” zu protestieren. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sieht mit dem Gesetz das Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht – in den USA und auch im Ausland.

Wir, die Redaktion und das gesamte Team von Blogwerk sprechen uns gegen derartige Eingriffe in die grundsätzliche Funktionweise des Internets aus. Dass Urheberrechtsinhaber gegen Verstöße vorgehen, ist legitim. Dabei muss jedoch die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden. Dies ist bei SOPA und PIPA nicht der Fall.

Wer sich über die geplanten Gesetzesvorhaben informieren will, findet hier weitere Infos:

(Foto: Flickr/philcampbell, CC BY 2.0)

netzwertig.com und WirtschaftsWoche Online kooperieren

WirtschaftsWoche Online veröffentlicht ab sofort ausgewählte Artikel von netzwertig.com.

Das Onlineangebot der WirtschaftsWoche, Deutschlands grösstes aktuelles Wirtschaftsmagazin, wird künftig ausgewählte Artikel von netzwertig.com syndizieren und auf wiwo.de veröffentlichen. WirtschaftsWoche Online erweitert damit die redaktionelle Berichterstattung rund um digitale Themen und wird vor allem Artikel rund um Startups und neue Onlinedienste berücksichtigen.

Leser der WirtschaftsWoche erhalten so zusätzliche Einblicke in die Welt aufstrebender Internetfirmen. Für netzwertig.com stellt die Partnerschaft eine ideale Möglichkeit zur Erhöhung der Reichweite und Bekanntheit dar. Nicht zuletzt profitieren auch die von netzwertig.com porträtierten Startups von der Zusammenarbeit, da sie im Falle eine redaktionellen Berücksichtigung nicht nur bei netzwertig.com Erwähnung finden, sondern mitunter auch bei WirtschaftsWoche Online. Die Entscheidung hierüber obliegt der Redaktion von wiwo.de.

Das Team von netzwertig.com freut sich auf die Zusammenarbeit und darauf, die spannenden Geschehnisse rund um die Internetwirtschaft einem noch grösseren Leserkreis zugänglich machen zu können.