Pinterest: Die 5 Rich Pins im Überblick

Auch Pinterest springt auf den Business-Zug auf und bietet die Möglichkeit Rich Pins mit zusätzlichen Informationen zu gestalten. Wie das aussieht, und wie man sich dafür registriert, das zeigen wir euch in diesem Artikel.

Welche Pins stehen zur Verfügung?

Pinterest hat fünf Typen von Rich Pins (ähnlich den hier beschriebenen Twitter Cards) definiert, die sich mit Meta-Daten ergänzen lassen: Artikel, Produkt, Rezept, Ort und Movie. Das Prinzip ist bei allen Pins dasselbe. Sofern auf der Herkunftsseite, auf die ein Pin zurückzuführen ist, die notwendigen Informationen vorhanden sind, zeigt Pinterest bei der Detailansicht des Pins diese Zusätze unmittelbar unterhalb des Bildes an.

1. Artikel

Der Artikel-Pin ist die Standard-Variante, bei der Titel, Beschreibung, Autor und ein Link zur publizierenden Seite angezeigt werden.

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Getty Images: Kostenlos ist nicht gratis, und weshalb man die Nutzungsbedingungen für einmal lesen sollte

Getty Images hat 35 Millionen Bilder zur kostenlosen Nutzung freigegeben. Kann ich damit nun die Artikel in meinem Corporate Blog illustrieren? Nein, die kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt. Kann ich die Fotos in meinem privaten Blog verwenden? Das ist erlaubt – aber nicht unproblematisch.

Getty ist in den Nutzungsbedingungen deutlich:

Nicht gestattet ist die Verwendung eingebetteter Getty Images-Inhalte: (a) für jegliche gewerbliche bzw. geschäftliche Zwecke (z. B. in Werbung, Marketing oder zum Verkauf von Waren)…

Damit ist klar, dass Corporate Blogs nicht auf das Stockmaterial von Getty Images zurückgreifen dürfen. Privat betriebene Blogs können ihre Artikel damit illustrieren – nach Meinung von Thomas Schwenke sogar, wenn sie ihren Blogs z.B. mit Google Ads monetarisieren oder als Freiberufler bloggen (wobei es dazu unterschiedliche Statements und Meinungen von Getty Images gibt). » mehr

Corporate Blogs: Wie viele Artikel muss ich publizieren?

Bloggen ist ein Marathon, kein Sprint. Also muss man seine Kräfte einteilen. Einige Hinweise zu der Frage, wie viele Artikel auf einem Corporate Blog veröffentlicht werden sollen.

Caspar Lösche hat auf Twitter eine Frage aufgeworfen, die wir oft hören: Wie viele Artikel soll oder muss man auf einem Corporate Blog publizieren? Ich habe eine kurze und eine lange Antwort darauf. Die kurze: Für einen Corporate Blog würde ich mindestens einen Artikel pro Woche vorsehen. So macht der Blog immer einen aktuellen Eindruck.

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Social-Media-Dienste verschaffen Nutzern einen Gewinn von jährlich 170 Milliarden Euro

Jacques Bughin und James Manyika gehen drüben bei McKinsey einer interessanten Frage nach: Was ist der Profit, den wir alle aus kostenlosen Webservices und Social-Media-Plattformen ziehen? Ihre Antwort: Netto 170 Milliarden Euro pro Jahr.

Dafür haben sie in einer Studie mit Umfragen und Analysen versucht festzustellen, wie viel wir für die Dienste von Google, Facebook oder Twitter bezahlen würden. Ihre Schätzung liegt für 2013 bei 250 Milliarden Euro. Dem gegenüber stellen sie die Kosten: Die Informationen, die wir diesen Plattformen überlassen und die Kosten der Risiken für unsere Privatsphäre. Diese Kosten beziffern sie mit 80 Milliarden und gelangen so zu einem Überschuss zu Gunsten der Nutzer von 170 Milliarden. Ohne die genauen Grundlagen der Studie zu kennen, können wir davon ausgehen, dass ein grosser Raum für Schätzfehler bleibt. Nichtsdestotrotz: Das Gedankenspiel bietet eine Perspektive, um einige Fragen rund um diese Services zu durchleuchten.

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Die richtige Wortwahl: Wenn die Wörter etwas anderes sagen, als wir meinen.

Jedes Wort hat eine Bedeutung. Damit die Sache aber nicht zu einfach wird, hat die Sprache «Schein-Synonyme» geschaffen, die in Wirklichkeit etwas anderes aussagen, als man annehmen könnte. Der folgende Artikel erklärt drei bekannte Wortpaare, die nur scheinbar zusammengehören.

Die drei folgenden Wortpaare werden jeweils mit zwei einfachen Beispielsätzen vorgestellt. Die Erklärung folgt jeweils im Anschluss.

1. Knacknuss: anscheinend / scheinbar

Beispiel 1: Peter kann den Termin nicht wahrnehmen. Er ist anscheinend verhindert.

Beispiel 2: Peter interessiert sich scheinbar für Briefmarken.

«Anscheinend» meint, dass man eine Situation wirklich so einschätzt. Man glaubt Peter, dass er den Termin nicht wahrnehmen kann, weil er verhindert ist. Im Gegensatz dazu meint «scheinbar», dass eine Täuschung vorliegt. In Wirklichkeit interessiert sich Peter gar nicht für Briefmarken. » mehr