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WordPress: Migration von grossen Datenmengen

Stell dir vor, du müsstest 6‘500 Artikel, 53‘000 Kommentare und 20‘000 Bilder von einem bestehenden WordPress in ein neues WordPress importieren. Wir haben dafür einen Import entwickelt, der die Aufgabe in weniger als 3 Stunden erledigt.

WordPress: Migration grosser DatenmengenEinen Import zu entwickeln, der diese Anzahl Artikel, Kommentare und Bilder in möglichst kurzer Zeit importiert, ist eine schwierige Aufgabe. Gleichzeitig zu der grossen Anzahl Daten müssen die Daten unverändert bleiben und es dürfen keine Duplikate erzeugt werden. Der wichtigste Punkt ist jedoch die Zeit. Der normale Import hätte mehrere Tage gebraucht, bis die Daten ihr Ziel erreicht hätten.

Die ersten Ideen

Als Erstes stellten wir uns die Frage, ob man die Daten nicht direkt in der Datenbank übernehmen könnte. Der Aufwand dazu wären nur wenige Minuten gewesen. Da jedoch die Bilder vom alten Server in unsere Infrastruktur übernommen werden mussten, wurde die Idee schnell verworfen. Bei einem Datenbankimport würden die Bilder nicht kopiert werden. Auch aus anderen Gründen war die Idee nicht wirklich brauchbar. Durch den direkten Datenbankimport wären alte, ungebrauchte Daten ins neue System übernommen worden.

Imports wie derjenige von WordPress sind für eine solch grosse Datenmenge nicht ausgelegt. Der Import musste aufgrund technischer Beschränkungen direkt vom Server aus gestartet werden (CLI) und nicht über einen normalen Webseitenabruf. Wenn dieser abbrechen würde, wäre der Import beendet und nur eine gewisse Anzahl Artikel erfolgreich importiert. Schnell war klar, dass wir keinen normalen Import verwenden konnten. » mehr

Content Marketing: Diese Blogposts teilt man gerne

Ohne den Einsatz von Social Media ist Content Marketing nicht mehr denkbar. Denn ein informatives, süffig geschriebenes Blog nützt wenig, wenn die Inhalte die Leserschaft nicht erreichen. Doch welcher Content wird eigentlich gern geteilt? Beobachtungen aus der Praxis.

(Bild: Ed Yourdon, CC BY-SA 2.0)Immer wieder überraschen mich einzelne Blogposts: Was ich für ein Mauerblümchen gehalten hätte, stösst auf reges Interesse und wird grosszügig geteilt. Wenn ich überzeugt war, dass ein Blogpost sich wie ein Lauffeuer verbreiten würde, ist man mit dem Teilen sehr zurückhaltend. Aber es gibt schon gewisse Regelmässigkeiten: Eigenschaften, die Content in der Mehrheit der Fälle attraktiv und «sharable» (klingt auch hübsch: «teilenswert») machen, vor allem wenn mehrere dieser Eigenschaften kombiniert werden.

Anleitungen: Der Mensch liebt Gebrauchsanweisungen, sofern sie verständlich geschrieben sind und über das Offensichtliche hinausgehen. Was tue ich, damit sich das abends Gelernte im Schlaf besser in meinem Kopf festsetzt? Wie backe ich Schritt für Schritt die perfekte Tarte Tatin? Welches sind die 10 Schritte zum Personal Kanban? Was tun, damit ich nie mehr…. etc. etc. Anleitungen, die zu Aha-Erlebnissen führen, werden auch gern geteilt.

Visualisierungen und Downloads: Gerade Anleitungen unterstützt man am besten durch selbst aufgenommene Bilder. Oder durch Screencast-Videos. Oder aber man liefert gleich ein Download mit, etwa ein Blatt fürs tägliche Zeitmanagement oder eine Vorlage für den Redaktionsplan. Die zusätzliche Mühe, die sich der Autor für solche Illustrationen und Vorlagen macht, wird erkannt und meist auch honoriert. » mehr

Das ist relevant! Oder was bedeutet ein «Like»?

In einer Welt der zunehmend flüchtigeren Kommunikation stellt sich die Frage neu, was denn nun eigentlich Relevanz ist – und was Relevanz hat.

Henry David Thoreau«Sätze mit „immer“, „alle“, „nie“ und „niemand“ sollten niemals vorkommen, resp. von allen stets vermieden werden» – so in etwa versuchte ein junger Mann seine paradoxen Erkenntnisse über Relation und Wahrheit in der vollbesetzten, von ihm gut unterhaltenen Tram wiederzugeben. Sein Kollege schaute von seinem Smartphone auf, nahm den knisternden Stöpsel aus dem Ohr und hängte diesen rücklings über dasselbe: «Muss ich das wissen, um Jenny klarzumachen? Guck’ mal, das ist wichtig…» Mit dem langgezogenen «a» seines «das» umfasste er mit dem einen Arm die Schulter seines Kumpels, um ihm mit der anderen den Bildschirm seines Smartphones zuzuwenden. Aus der Ferne konnte ich erkennen, wie am kleinen Bildschirm eine Kamera einen anscheinend sehr begehrten Rapper (man erkannte die Schirmmütze und die vergoldeten Zähne selbst aus der Ferne erstaunlich gut) verfolgte. Der Star versuchte, vorbei an drängenden, knapp bekleideten Damen, in einen Club zu kommen. «…Mega Style! In diesen Club kommt nicht jeder rein! Der ist voll wichtig!»

Eine «gewisse Relevanz»

Obwohl ich wenig mit gehypten Stars anfangen kann, und mich zudem immer weiter weg von den Sorgen und Motivationen von Zwanzigjährigen bewege, traf mich die Szene mitten ins Kleinhirn. Zu nahe sind die Anleitungen unseres Deutschlehrers über das Verfassen von Aufsätzen mit einer, wie er es nannte, «gewissen Relevanz». Noch näher ist die tägliche Herausforderung als Medienarbeiter, Aussagen mit möglichst wichtigem Inhalt in die Welt zu stellen. Denn das mache ich seit sieben Jahren beruflich: Konzepte für Medienformate und daraus resultierende Projekte und Dienstleistungen. Ich fasse für meine Kundschaft zusammen, was sie bereits weiss und was die daraus resultierenden Fragen und Anforderungen für ein Produkt, eine Marke, eine Aussage, etc. bedeuten können. Bedeuten diese ebenfalls etwas für eine andere definierte Zielgruppe, ist man auf bestem Wege, etwas mit einer «gewissen Relevanz» zu produzieren. So weit, so 2006! » mehr

Rückblick auf die WordPress Konferenz 2013

ibwpGestern fand im Rahmen der Internet Briefings eine Konferenz zum Thema WordPress statt. Die Vorträge gingen über ein Einstiegsreferat mit zahlreichen Tipps und Tricks von Silvan Hagen (@neverything) über einen furchtbar technischen Beitrag zu Firmenwebseiten von mir und Karin bis hin zu einem Fallbeispiel von Avenir Suisse (@Avenir_Suisse), welche Ihre Firmenwebseite 2011 ebenfalls mit WordPress neu lanciert haben.

Den Einstieg bot Silvan mit seinem Vortrag «Entwickeln für WordPress: Do’s and Dont’s», in dem er einige gute Tipps und Tricks für die Entwicklung mit WordPress aufzeigte. Gerade die Entwickler vor Ort konnten sich vielleicht die eine oder andere Scheibe davon abschneiden. Ich selbst habe erkannt, dass wir zum Glück vieles richtig machen. Lediglich als ich später von unseren Anpassungen am WordPress Kern berichtete, bedachte Silvan mich mit einem kritischen Blick – doch da konnte ich mich rausreden. Ganz wichtig waren in dem Vortrag vor allem die Dont’s. Ich konnte Silvan bei seinen Ausführungen über seltsam programmierte Plugins vieles nachempfinden. » mehr

Leistungsschutzrecht: Zitate und Snippets – bei uns gerne.

Keine Panik: Publikationen von Blogwerk dürfen auch weiterhin zitiert werden.

Deutschland hat sich eine Lex Google geben; der deutsche Bundestag hat dieser Tage den Regierungsentwurf für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger verabschiedet.

Die Publikationen von Blogwerk sind davon im Grunde nicht betroffen – wir sind ein Schweizer Verlag und unterstehen Schweizer Gesetz. Nichtsdestotrotz: Unsere Leserschaft kommt aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und wir wollen verhindern, dass Missverständnisse aufkommen. Deshalb hier laut und deutlich:

Das Zitieren der Inhalte und das Übernehmen kurzer Textabschnitte / Snippets unserer Publikationen netzwertig.com, neuerdings.com, imgriff.com, fokussiert.com, startwerk.ch und auch blogwerk.com ist anderen Publishern, Aggregatoren oder Bloggern weiterhin erlaubt und bleibt kostenlos.

Wie Rechtsanwalt Martin Steiger erläutert, sieht das Schweizer Urheberrecht Zitate ausdrücklich vor:

Urheberrechtlich geschützte Inhalte beziehungsweise Werke dürfen in der Schweiz grundsätzlich frei zitiert werden, um eigene Aussagen zu erläutern, zu veranschaulichen oder mit Hinweisen zu versehen.

Natürlich bedeutet «Zitieren» nicht einfach die kommentarlose Übernahme unserer Inhalte – es gelten eben die Bestimmungen des Urheberrechts. Martin Steiger erläutert in seinem Blogpost die Voraussetzungen für rechtskonformes Zitieren.

Auch in der Schweiz gibt es seitens der Verlegerschaft Bemühungen und Vorstösse, ein ähnliches Leistungsschutzrecht einzuführen. Weshalb es das nicht braucht, haben wir im Dezember dargelegt. Wir halten das einfache Teilen von Inhalten für eine der wichtigsten Aufgaben des Webs und werden dafür weiter einstehen.

 
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